Ratgeber und Anleitung zum Verlegen von Laminat und Parkett

Ratgeber und Anleitung zum Verlegen von Laminat und Parkett


Laminat ist einer der beliebtesten Fußbodenbeläge. Verschönern Sie Ihr Zuhause und wählen Sie aus vielen verschiedenen Farbvarianten. Erfahren Sie hier alles, was Sie zum Thema Laminat verlegen wissen müssen.
1. Vorbereitung
2. Verlegen
3. Video zum Verlegen
4. Weitere Informationen


1. Vorbereitung

  • Entfernen Sie zuerst den alten Teppichboden, falls vorhanden. Der Boden muss vor dem Verlegen des Laminats eben und trocken sein. Reinigen Sie den Boden vorab und entfernen Sie Schmutz.
  • Überprüfen Sie den Boden auf Unebenheiten und gleichen Sie größere Unebenheiten mit Spachtelmasse aus. Lassen Sie diese nach dem Auftragen komplett trocknen.
  • Kürzen Sie falls nötig die Tür um eine Paneelhöhe plus Laminatunterlage. Verlegen Sie daraufhin die Laminatunterlage, um kleinere Unebenheiten auszugleichen und eine Trittschalldämmung zu gewährleisten. Bitte achten Sie darauf, dass nicht alle Laminatunterlagen für Fußbodenheizungen geeignet sind.


2. Verlegen

  • Verlegen Sie nun nacheinander die Laminatpaneele und achten Sie darauf, dass Sie 10-20mm Lücke zu den Wänden lassen. Zeichnen Sie bei jedem letzten Paneel mit einem Winkel die richtige Länge minus 10-20mm an und sägen Sie dann das Paneel zurecht. Das letzte Paneel einer Reihe wird mit einem Zugeisen eingebracht. Beginnen Sie die nächste Reihe mit dem Reststück.
  • Sägen oder bohren Sie Heizungsrohrlöcher aus und kleben Sie das hintere Stück ein. Bringen Sie die letzte Reihe wieder mit einem Zugeisen ein.
  • Bringen Sie nun die Sockelleisten an. Diese werden geklebt, gesteckt, genagelt oder geschraubt. Sägen Sie die Ecken auf Gährung für Innen- oder Außenecken.
  • Entnehmen Sie die einzelnen Arbeitsschritte auch dem folgenden Video, am Beispiel des Laminatfußbodens von Megafloor.

4. Weitere Informationen

Allergien
Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeit des Organismus gegen eine als körperfremd empfundene Substanz (Allergen). Aufgrund der geschlossenen Oberflächenstruktur von Laminatfußböden und der einfachen und effizienten Reinigung kann sogar davon ausgegangen werden, dass Laminatfußböden bei entsprechender Reinigung besonders für Allergiker geeignet sind. Staubmilben und andere allergieerzeugende Organismen können auf einem gut gereinigten Laminatfußboden nicht überleben und deshalb auch keine Allergien auslösen. Selbstverständlich ist dies auch für Personen mit Asthma oder Stauballergien wichtig.
Beschädigungen
Kleine Schäden der Oberfläche können Sie mit einer Reparaturmasse reparieren.
Raumklima
Vor, während und nach der Verlegearbeit soll eine Raumlufttemperatur von mindestens 18°C und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 70% vorliegen. Wenn die Laminatfußbodenelemente vor der Verlegung nicht ausreichend akklimatisiert (nicht dem Raumklima angepasst) werden, kann sich der Laminatfußboden verziehen. Nutzen Sie eine Laminatunterlage, um Ihren Laminatfußboden gegen aufsteigende Untergrundfeuchte zu schützen.
Reinigung
Die geschlossene Oberfläche eines Laminatfußbodens ermöglicht problemloses Reinigen. Die tägliche Unterhaltsreinigung erfolgt mit dem Staubsauger oder durch Wischen mittels eines feuchten Tuches. Beim Wischen ist darauf zu achten, dass keine Feuchtigkeit auf der Oberfläche zurückbleibt.
Umgang mit Laminat
Die Oberfläche eines Laminatfußbodens besteht aus einer besonders strapazierfähigen Nutzschicht, die unter Berücksichtigung einiger Verhaltens- und Pflegehinweise die Werterhaltung über viele Jahre sicherstellt. Nachfolgend möchten wir einige Grundregeln im Umgang mit Laminatfußböden aufzählen: Scharfe und spitze Gegenstände wie Staub, Sand und/oder Steinchen können an Ihren Schuhen kleben. Diese können effizient an Außentüren mit einer geeigneten Türmatte aufgefangen werden. Auch Haustiere mit sehr scharfen Nägeln können Kratzer verursachen. Die Beine von Möbeln (Stühle, Tische, Schränke usw.) versehen Sie am besten mit einem adäquaten Schutz. Meistens ist dies Filz. Sorgen Sie auch dafür, dass kein Sand oder Steinchen an der Schutzverkleidung der Möbelbeine haften. "Mobile" Möbel wie Bürostühle oder Sofas und Sessel sind mit weichen Rollen zu versehen. Harte oder beschädigte Rollen können Kratzer verursachen. Sorgen Sie auch dafür, dass sich die Rollen frei drehen können. Wenn all dies nicht möglich ist, bringen Sie geeignete Schutzkappen an. Die Möbel können auf diesen Kappen verschoben werden. Beim Umstellen von schweren Möbeln/Möbelstücken sollten Sie diese Anheben und nicht schieben. Bei der Verwendung eines Staubsaugers kontrollieren Sie auch, ob die Rollen und Saugöffnung nicht beschädigt wurden bzw. zu hart sind und sich frei drehen können. Niemals Scheuer- oder Schleifmittel auf dem Boden verwenden. Die Verwendung von Dampf- und/oder Nassreinigern ist ebenfalls nicht ratsam.
Teppichboden
Teppichböden stellen keine geeigneten Verlegeuntergründe dar und müssen vor der Verlegung des Laminatfußbodens entfernt werden. Teppichböden geben unter Belastung zu stark nach und weisen eine so genannte produktionstechnische Laufrichtung auf, welche direkt auf den schwimmend verlegten Laminatfußboden übertragen würde. Hinzu kommt der hygienische Aspekt, da ein Teppichboden unter einer Laminatfußbodenfläche verrotten kann.
Verlegerichtung
Ein Laminatfußboden wirkt am besten, wenn die Paneele parallel zum Lichteinfall verlegt werden. Eine verbindliche Vorgabe für die Verlegerichtung besteht jedoch nur bei Dielenböden als Verlegeuntergrund, hierbei muss quer zur Dielung verlegt werden.
Wölbungen
Im Allgemeinen ist eine Wölbung des Bodens auf fehlende bzw. zu gering dimensionierte Dehn-/Bewegungsfugen zurückzuführen. Auch minimale Berührungspunkte reichen aus, um an anderer Stelle einzelne Bodenelemente zum Wölben zu bringen.
Zusägen
Das Zuschneiden, An- und Einpassen der einzelnen Paneele kann mit allen handelsüblichen Werkzeugen, wie zum Beispiel einer Stichsäge oder einer Handkreissäge, erfolgen. Empfehlenswert sind in jedem Fall eine möglichst feine Zahnung und die Eignung zur Holzbearbeitung. Der entstehende Sägestaub sollte abgesaugt werden. Bitte achten Sie auch auf entsprechenden Augen- und Atemschutz.

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Ratgeber und Anleitung zum Streichen der Wände

Ratgeber und Anleitung zum Streichen der Wände

 

Neue Farben bedeuten Lebensfreude und verbreiten gute Laune. Ein gut abgestimmtes Arrangement mit lebhaften Nuancen wertet die Wirkung und Atmosphäre eines Raumes deutlich auf. Sonnengelb, Orange und Rot strahlen Energie und Wärme aus und eignen sich somit bestens für ein schattiges Nordzimmer. Tiefes Meeresblau, Türkis und Smaragdgrün setzen frische Akzente auf sogenannten "Feature Walls" in Räumen mit großen Südfenstern. Eine gelungene Farbkombination kann ganz leicht für die unterschiedlichen Wohntypen entwickelt werden, wie die folgenden Beispiele zeigen.
1. Vor dem Streichen
2. Streichen
3. Nach dem Streichen
4. Auswahl des passenden Produkts zum Farbauftrag
5. Farben und ihre Raumwirkung
6. Berechnung der nötigen Farbmenge

1. Vor dem Streichen

Ein gut vorbereiteter Untergrund ist die Basis eines optimalen Anstrichergebnisses. Er muss fest, trocken, sauber und tragfähig sein. Löcher, Risse und sonstige Fehlstellen sind mit geeigneten Spachtelmassen zu schließen. Nicht haftende Altanstriche und Tapeten sollten rückstandslos entfernt werden. Bei hartnäckigen Flecken (z.B. durch Nikotin, Wasser oder Ruß) ist ein Voranstrich mit einem Isolier- und Absperrgrund zu empfehlen. Untergründe mit starker oder ungleichmäßiger Saugfähigkeit sollten mit Tiefgrund vorbehandelt werden. Dies ist die Grundlage für einen sicheren Halt der Farbe und ein gleichmäßiges Anstrichbild.
Tipp: Saugfähige Untergründe sind daran zu erkennen, dass sie sich in Kontakt mit Wasser deutlich verdunkeln. Altanstriche auf Leimfarben-Basis und kreidende Untergründe müssen vollständig abgewaschen und anschließend mit einem Tiefgrund grundiert werden.

Untergrund testen und beurteilen

Um ein perfektes Anstrichergebnis zu garantieren, ist es vor dem Streichen erforderlich die Untergrundbeschaffenheit zu testen, zu beurteilen und die geeignete Vorbehandlung vorzunehmen. So sorgen Sie für einen fest haftenden Anstrich mit gleichmäßiger Optik ohne sichtbare Ansätze, Streifen und „Wolkenbildung“.
  • Sichttest: Schauen Sie sich die zu streichende Fläche sorgfältig an. Sichtbare Schäden sind Wasserverfärbungen, Moosbildungen oder Schmutzablagerungen, Abplatzungen im Altanstrich und Rissbildungen.
  • Klopftest: Klopfen Sie die zu streichende Flächen an verschiedenen Stellen ab, um mögliche Hohlräume im Putz aufzuspüren. Diese müssen geöffnet und gereinigt, anschließend beigeputzt und behandelt werden.
  • Kratztest: Kratzen Sie mit einem spitzen Gegenstand über den Putz bzw. Altanstrich. Mürben Putz mehrere mm bis auf festen Untergrund abtragen und mit einer Innengrundierung bzw. im Außenbereich mit einem Fassaden-Tiefgrund vorbehandeln. Ein nicht tragfähiger Altanstrich platzt weg und ist vorher zu entfernen.
  • Abreißtest: Drücken Sie ein Klebeband auf den Altanstrich und ziehen Sie es ruckartig ab. Bleibt ein Stück hängen, muss die ganze Fläche auf losen Anstrich untersucht werden. Losen Altanstrich entfernen und mit einer Innengrundierung bzw. im Außenbereich mit einem Fassaden-Tiefgrund vorbehandeln.
  • Wischtest: Wischen Sie mit der Hand oder einem dunklen Lappen an verschiedenen Stellen über den Untergrund. Bröckelt Putz ab oder bleibt ein weißer Abrieb vom bestehenden Anstrich auf der Hand, muss die Fassade gründlich abgewaschen und anschließend mit einer Innengrundierung bzw. im Außenbereich mit einem Fassaden-Tiefgrund vorbehandelt werden.
  • Saugfähigkeitstest: Stark und ungleichmäßige saugende Untergründe können zu schlechter Haftung, einem „wolkigen“ Anstrichbild und sichtbaren Ansätzen führen. Zur Beurteilung der Saugfähigkeit drücken Sie einen feuchten Schwamm oder Lappen an die zu streichende Fläche. Wird das Wasser sehr schnell aufgenommen und verfärbt sich der Untergrund dunkel, ist eine Vorbehandlung mit einer Innengrundierung bzw. im Außenbereich mit einem Fassaden-Tiefgrund notwendig.
  • Fingernageltest (nur für Fassaden): Drücken Sie die Fingernagelspitze etwa drei Sekunden in den Altanstrich. Entsteht eine Druckstelle, die nach kurzer Zeit wieder verschwindet, handelt es sich um eine dauerelastische Fassadenbeschichtung. Diese kann nicht mit herkömmlichen Fassadenfarben überstrichen werden. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an einen Fachmann.

Untergrund ausbessern und vorbereiten

  • Flächen reinigen: Mit einem leicht angefeuchteten Tuch können oberflächliche Verschmutzungen abgewischt werden. Gegen Fettflecken hilft ein mit warmem Wasser und etwas Anlauger benetzter Schwamm. Mit reichlich Wasser nachwaschen.
  • Schimmel- und Stockflecken entfernen: Schimmel- und Stockflecken, die durch kleine schwarze Punkte auffallen zunächst trocken abwischen (Grobstaubmaske tragen). Anschließend mit Schimmelentferner einsprühen und eintrocknen lassen. Danach mit Wasser und Schwamm abwischen.
  • Wasser- und Nikotinflecken behandeln: Wasser- oder auch Nikotinflecken bilden keinen haltbaren Untergrund für einen Neuanstrich. Sie müssen daher mit einer Isolier- und Absperrfarbe vorgestrichen werden.
  • Rostflecken behandeln: Roststellen mit einer Drahtbürste abreiben und umliegenden Putz mit „Klopf- und Kratztest“ auf Haltbarkeit untersuchen. Anschließend betroffene Flächen säubern die Stellen mit Rostschutzgrundierung isolieren.
  • Altanstriche abwaschen: Schlecht haftende Farben oder alte Leimfarben müssen gründlich mit Wasser, Tapetenablöser und Quast abgewaschen werden. Leimfarben erkennen Sie daran, dass sich die Farbe nach Anfeuchten mit der bloßen Hand einfach verwischen und ablösen lässt. Alte Tapeten evtl. ganz entfernen. Nach dem Trocknen eine Innengrundierung bzw. im Außenbereich einen Fassaden-Tiefgrund auftragen.
  • Risse ausgleichen: Risse werden mit einem Stielspachtel aufgekratzt und sauber ausgebürstet. Anschließend den Riss anfeuchten und mit geeignetem Spachtel ausgleichen. Nach dem Trocknen mit einer Innengrundierung bzw. im Außenbereich mit einem Fassaden-Tiefgrund vorbehandeln.
  • Ausblühungen lösen: Ausblühungen werden mit einem Spachtel abgekratzt. Anschließend die Oberfläche mit geeignetem Spachtel ausgleichen und wiederum mit einer Innengrundierung bzw. im Außenbereich mit einem Fassaden-Tiefgrund vorbehandeln.
  • Losen Putz ausgleichen: Putzschäden mit einem Stielspachtel vergrößern, bis wieder fester Putz vorliegt. Anschließend sauber ausbürsten, anfeuchten und mit geeignetem Spachtel ausgleichen. Vor dem Streichen eine Innengrundierung bzw. im Außenbereich einen Fassaden-Tiefgrund auftragen.
  • Innengrundierung bzw. Fassaden-Tiefgrund auftragen: Für den Auftrag von einer Innengrundierung und einem Fassaden-Tiefgrund einen Quast verwenden und satt auf den saugenden oder kreidenden Untergrund auftragen. Wird zu viel Grundierung aufgetragen, hinterlässt diese einen glänzenden Film auf dem Untergrund. Diese glänzenden Stellen sollten vor Auftrag der Farbe mit einem Schleifpapier angeschliffen werden, um nachträgliche Haftungsprobleme zu vermeiden.

Weitere Vorarbeiten

  • Nicht zu streichende Bereiche abdecken: Möbel, Fußböden etc. (im Innenbereich) bzw. Fensterbänke, Gehwege etc. (im Außenbereich) und andere nicht zu streichende Gegenstände und Flächen mit Abdeckfolie bzw. -vlies schützen.
  • Leisten und Rahmen abkleben: Fußleisten, Tür- und Fensterrahmen mit Malerkrepp abkleben, Steckdosen und Lichtschalter abnehmen.
  • Untergrund vorbereiten: Wie oben beschrieben Untergründe ausbessern, vorbehandeln und streichfertig vorbereiten.

2. Streichen

Allgemeines

Die Dispersionsfarben sind i.d.R. gebrauchsfertig eingestellt und müssen nur noch gut aufgerührt werden. Sie können gestrichen und gerollt werden. Darüber hinaus sind die meisten Dispersionsfarben auch für die Sprühverarbeitung geeignet. Dazu müssen sie je nach Sprühgerätetyp mit ca. 10-20 % Wasser verdünnt werden.
Um sichtbare Ansätze und Streifen zu vermeiden, sind folgende Punkte zu beachten:
  • Zusammenhängende Flächen ohne Pause und als Ganzes durcharbeiten.
  • Im Innenbereich zunächst die Decke streichen, dann die Wände. Dabei am Fenster beginnen und „vom Licht weg“ arbeiten.
  • Im Außenbereich nie bei starker Sonneneinstrahlung oder an sehr heißen Tagen streichen.
In den Arbeitspausen Pinsel und Rolle mit Plastikfolie fest umwickeln – so trocknet keine Farbe an. Grundsätzlich sollten Dispersionsfarben nicht unter +5 °C verarbeitet werden.

Streichen Schritt für Schritt

Böden und Möbel mit Folie abdecken, Fenster- und Türrahmen mit Malerkrepp abkleben
  1. Zuerst Ecken und Kanten mit einem Heizkörper-/Flachpinsel streichen.
  2. Farbrolle leicht anfeuchten, zur Hälfte in Farbe tauchen und sorgfältig einrollen.
  3. Im „Kreuzgang“ arbeiten: Zunächst 2 bis 3 Bahnen von oben nach unten gleichmäßig aufrollen.
  4. Anschließend quer verteilen, ohne erneut Farbe aufzunehmen und zuletzt von oben abrollen


3. Nach dem Streichen

Arbeitsgeräte nach Gebrauch mit warmem Wasser reinigen. Angebrochene Gebinde fest verschlossen aufbewahren und möglichst bald verbrauchen. Flüssige oder eingetrocknete Farbreste müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Entsorgung kann über die Sammelstelle für Sonderabfälle Ihrer Gemeinde oder Stadt stattfinden.

4. Auswahl des passenden Produkts zum Farbauftrag

Ein neuer Anstrich im Haus ist die kostenwirksame Lösung, wenn man seinen Wohnbereich erneuern und verändern will ohne größere Renovierungsarbeiten vornehmen zu müssen. Aber natürlich benötigen Sie dazu das passende Werkzeug. Sowohl für detaillierte Arbeiten als auch für den großflächigen Anstrich gibt es ein geeignetes Werkzeug. In unserer Übersicht haben wir Ihnen eine Auswahl an Sprühpistolen, Pinseln, Rollern und anderen Hilfsmitteln zum Farbauftrag zusammengestellt.
Farbsprühsysteme - ideal, wenn man eine große Fläche schnell bearbeiten will
Wenn Sie Farbe auf einer großen Fläche auftragen wollen, sind Spritzpistolen die schnelle und einfache Variante. Wie Sie sich bestimmt vorstellen können, verursacht dieses Werkzeug ein bisschen mehr Spritzer als die anderen, denken Sie also an die längere Vor- und Nachbereitung. Sprühsysteme eignen sich besonders für Malarbeiten an Gartenzäunen, Gartenhütten oder Außengarnituren, auf denen Sie großflächig sprühen können. Wenn Sie die Pistole im Innenbereich einsetzen wollen, lohnt sich die Anschaffung eines Qualitätsprodukts. Im Allgemeinen sollten Sie darauf achten, dass der Raum ausreichend belüftet ist. Zu viel Sprühentwicklung und Nebel ist hier immer ein Thema, passen Sie also auf, dass die anderen Flächen gut abgedeckt sind.
Spritzpistolen werden gewöhnlich elektronisch betrieben, deshalb sollten Sie darauf achten, dass das Kabel lang genug ist um alle Flächen zu erreichen oder besorgen Sie sich gegebenenfalls ein Verlängerungskabel. Haben Sie das Kabel bitte immer im Blick und räumen Sie es aus dem Weg. Wie bei allen Elektrowerkzeugen sollten Sie sich an die Gebrauchsanweisung halten und gegebenenfalls eine Schutzbrille und Schutzkleidung tragen.
Farbpinsel - Klassiker in verschiedenen Größen und Materialen
Wenn Sie eine Fläche von kleinerer bis mittlerer Größe streichen wollen, ist ein Pinsel genau das Richtige. Pinsel sind einfach im Gebrauch, preisgünstig, können für mehrere Farben verwendet werden und sind leicht zu reinigen. Naturborsten (die von Tieren stammen) sind häufig etwas teurer, eignen sich aber perfekt für Farben auf Ölbasis. Kunstborsten sind eigentlich für jegliche Art von Farbe verwendbar, bevorzugt aber für Farben auf Wasserbasis, da Naturborsten das Wasser absorbieren und so die Farbzusammensetzung verändern können.
Pinsel gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen, Sie sollten aber trotzdem darauf achten, dass Sie den passenden Pinsel für Ihren Bedarf auswählen. Kleine Flächen mit einem breiten Pinsel genau auszumalen kann frustrierend sein, eine große Fläche mit einem kleinen Pinsel zu streichen ist Zeitverschwendung. Wollen Sie eine Oberfläche bemalen, die aus mehreren Flächen besteht (wie zum Beispiel eine Wand mit Fußbodenleiste, einen Schrank oder eine Deckenverzierung), sollten Sie über die Anschaffung eines Pinselsets nachdenken, das aus Pinseln unterschiedlicher Größe besteht, die Sie je nach Bedarf auswechseln können.
Farbroller - können mehr Farbe aufnehmen und abgeben als Pinsel
Farbroller gibt es in verschiedenen Materialien und Größen. Bei der Auswahl der passenden Rolle ist vor allem die Beschaffenheit der Wand, die Sie streichen wollen, wichtig. Für harte Wände eignet sich ein weicheres Haar, zum Beispiel vom Schaf. Eine kürzere Faser (zum Besipiel Schaumstoff) eignet sich eher für weiche, verputzte Flächen.
Günstigere Roller können einen Kern aus Pappe enthalten, welcher sich im Laufe der Zeit auflösen könnte, daher gibt es auch Modelle aus Plastik. Schauen Sie nach robusten Metallrahmen - diese können oft separat erworben und für unterschiedliche Rollen benutzt werden.

5. Farben und ihre Raumwirkung

Kreidige Nuancen, Softeis-Pastells und die aktuellen Puderfarben eignen sich für ein Interieur mit zurückhaltend femininer, weicher Farbstimmung. Schokoladenbraun, Petrol und kühles Türkis, in Kombination mit Eichenparkett und Edelstahl wirken im Gegensatz dazu ein wenig herb und haben eine maskuline Ausstrahlung mit ausgeprägtem Kalt-Warm-Kontrast. Freches Wasabi-Grün, ein Hauch von Purpurviolett und zartes Vanille auf allen großen Flächen haben Potential, die ganze Familie zu überzeugen. Haben Sie Angst vor einem Zuviel an Farbe? Dann sind für Sie vielleicht eine der vielen Nuancen zwischen Schiefer, Beton und Lichtgrau genau das Richtige, gern zusammen mit Citro oder Limelight-Yellow, ganz wie es Ihnen gefällt.


1. Hohe Räume
Durch eine dunkler gestrichene Decke und einen maximal 10 cm breiten Streifen am Deckenrand lässt sich eine hohe Decke optisch senken.

2. Niedrige Räume
Sie wirken höher, wenn man einen helleren Farbton für die Decke verwendet.

3. Große Räume
Große Räume lassen sich durch intensive und warme Farben optisch verkleinern.

4. Kleine Räume:
Kleine Räume wirken durch helle und kühle Pastelltöne, deutlich grösser.

6. Berechnung der nötigen Farbmenge

Die Berechnung der nötigen Farbmenge können Sie anhand einer einfachen Formel ausrechnen: Raumumfang x Raumhöhe + Deckenfläche – Fensterflächen – Türflächen
Deckenfläche = a x b
Raumhöhe = e
Fensterfläche = h x i
Türfläche = f x g
Raumumfang = a + b + c + d
Achten Sie darauf, dass strukturierte oder stark saugfähige Untergründe (wie Strukturtapeten, unbehandelte Raufaser, Rauputz, Beton und Gipskartonplatten) großzügiger zu berechnen sind. Kalkulieren Sie zusätzliche Reserven für Ecken und Kanten mit ein.

 

Ratgeber und Anleitung zum Tapezieren der Wände

Ratgeber und Anleitung zum Tapezieren der Wände

 

1. Farb- und Musterwahl
2. Untergrundprüfung und -vorbereitung
3. Tipps zum Tapezieren
4. Tapetenrechner

1. Farb- und Musterwahl

Wenn Sie Ihren eigenen vier Wänden einen neuen Look verleihen möchten, sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie mit Ihrer Farbwahl erheblichen Einfluss auf das Ergebnis nehmen und eine bestimmte Stimmung im Raum erzeugen. Als eines der emotionalsten Elemente in der Raumgestaltung beeinflussen Farben unsere Gefühle und schaffen ein ganz bestimmtes Flair. Klicken Sie hier für die kleine Psychologie der Farbe.
Die Wahl des richtigen Musters
Nicht nur die Auswahl der Farbe, sondern auch die Wahl des Musters beeinflusst die spätere Raumwirkung. Die Auswahl einer entsprechenden Tapete ermöglicht es Ihnen nicht nur einen Raum zu verschönern, sondern auch ungünstige Licht- und Raumverhältnisse positiv zu verändern. Bei der fast unendlichen Auswahl an verschiedenen Tapeten und Bordüren können Sie durch die gezielte Wahl von Mustern, Streifen, Grafiken oder einem Uni das Ergebnis bewusst bestimmen.
Wann wirkt ein Raum höher?
Sie haben eine hohe Decke und möchten, dass der Raum niedriger wirkt? Kein Problem! Sie sollten sich eine Tapete mit Muster oder Streifen aussuchen und diese dann waagerecht bzw. quer anbringen. Der Raum wirkt dadurch niedriger und breiter.
Wann wirkt ein Raum niedriger?
Wenn Sie eine niedrige Deckenhöhe haben können Sie den Raum natürlich auch höher wirken lassen. Hierzu können Sie ein senkrechtes Muster oder einen Streifen senkrecht auf die Wand tapezieren. Das Muster bzw. der Streifen sollten durchgängig vom Boden bis zur Decke angebracht werden. Außerdem sollte die Decke in diesem Fall möglichst hell tapeziert werden.
Wann gewinnt ein Raum an Tiefe?
Eine der leichtesten Übungen ist es, einem Raum die nötige Tiefe zu geben. Tapezieren Sie eine Wand in einer Farbe, die optisch zurücktritt, und alle anderen Wände mit einer hellen Tapete. Die Farbwahl dabei ist völlig egal, solange die Wand, die Sie betonen möchten, dunkler ist.
Wann wirkt ein Raum kleiner?
Sollte das Ihr Ziel sein, verwenden Sie sehr kräftige Farben. Sie sollten jedoch beachten, dass sehr dunkle und extreme Muster sowie Farben sehr schnell nicht mehr gefallen.
Wann wirkt ein Raum größer?
In diesem Fall sollten Sie mit hellen Tapeten arbeiten, wobei diese auch gerne kleine Muster haben können. Außerdem können Sie mit Tapeten arbeiten die Glanzeffekte haben. Dadurch werden auch einzelne Wände noch mal hervorgehoben.


2. Untergrundprüfung und -vorbereitung

Eine der wichtigsten Disziplinen beim Tapezieren ist die Untergrundprüfung, denn meistens sind später auftretende Mängel nicht auf mangelhafte Tapeten oder eine falsche Verarbeitung zurückzuführen, sondern auf die unzureichende Prüfung des Untergrundes. Es gibt zahlreiche Methoden, den Untergrund zu prüfen, doch an dieser Stelle wollen wir nur auf jene eingehen, die der Heimwerker selbst ohne großen Aufwand durchführen kann.
Grundierungstabelle:
Zualler erst sollte geprüft werden, welche Grundierung auf welchen Untergrund passt. Klicken Sie hier für eine Grundierungstabelle, in der Sie sehen, welchen Untergrund sie benötigen.
Kratzprobe:
Durch die Kratzprobe erkennen Sie die mangelnde Stabilität des Untergrundes. Nehmen Sie einen harten, kantigen Gegenstand und gehen Sie mit mäßigem Druck über die Wand. Sollten Sie lose oder aufplatzende Stellen erkennen, müssen diese entfernt werden. Danach muss der Untergrund evtl. noch mit einem Tiefengrund gestrichen werden. In schwerwiegenden Fällen sollte die bröckelnde Putz- oder Farbschicht großflächig entfernt werden und die Stelle neu verputzt werden.
Wischprobe:
Die Wischprobe lässt einen kreidenden Untergrund erkennen, d.h. der Untergrund färbt ab. Man geht mit der Hand oder einem Lappen über die Wand. Ist die Hand oder der Lappen jetzt weiß (wie Kreide), so muss der Untergrund gereinigt und mit einem Tiefengrund grundiert werden.
Abreißtest:
Mit dem Abreißtest lassen sich ganz schnell nicht haftende Altanstriche erkennen. Man nimmt einen kleinen Streifen Klebeband, drückt diesen auf die Wand und zieht diesen dann ruckartig ab. Bleiben Farbpartikel an dem Klebeband haften, so muss der Altanstrich entfernt werden.
Saugfähigkeitsprüfung:
Hierbei muss der Untergrund mit etwas Wasser benetzt werden. Perlt das Wasser ab, so ist der Untergrund nicht oder nur schwach saugend. Entweder schleifen Sie den Untergrund jetzt an, oder Sie verkleben ein Makulaturvlies, welches einen „Nässepuffer“ bildet. Eine starke Saugfähigkeit ist durch eine schnelle Wasseraufnahme und eine schnelle Dunkelfärbung zu erkennen. In diesem Fall, wie auch im Fall einer unterschiedlich starken Saugfähigkeit, sollte der Untergrund mit einem Tiefengrund behandelt werden. Achtung: Der Tiefengrund darf den Untergrund nicht absperren!
Prüfung von Rissen:
Zunächst gilt es drei Arten von Rissen zu unterscheiden. Zum einen gibt es die sog. Putzoberflächenrisse, die als Haar-, Netz- oder Schwundrisse auftreten. Merkmale: kurz, relativ gleichmäßig verteilt. Diese Risse sollten mit einem faserhaltigen Dispersionsspachtel ganzflächig ausgeglichen werden. Außerdem gibt es Risse, die vom Putzträger ausgehen. Merkmale: Rissverlauf entspricht weitestgehend den Mauerwerksfugen. Die Wandoberfläche kann mit einem Vlies oder Gewebe armiert (verstärkt) werden. Eine weitere Art von Rissen sind die sog. baudynamischen Risse, die durch Bewegungen im Baukörper entstehen. Merkmal: die Risse sind sehr tief. Dieses Problem kann nicht so einfach gelöst werden, denn hierzu muss die Ursache ermittelt und abgestellt werden.
Schimmelpilzbefall:
Ein Schimmelpilzbefall kann durch unzureichende Lüftung, hohe Luftfeuchtigkeit, nicht ausreichendes Heizen und fehlendem Sonnenlicht entstehen. Gibt es Stellen mit Schimmelflecken, sollten die Stellen gründlich gereinigt werden. D.h. alte Tapeten sollten entfernt, alte Farbanstriche oder alter Putz abgebürstet, abgekratzt oder abgeschabt werden. Hier sollte auch ein entsprechender Experte zu Rate gezogen werden, denn ein Pilzbefall kann schnell zu Gesundheitsschäden führen.

3. Tipps zum Tapezieren

Der richtige Kleister:
Für den maximalen Erfolg beim Tapezieren ist natürlich auch der richtige Tapetenkleister von Bedeutung. Man muss beachten, dass nicht jeder Kleister zu jeder Tapete passt. Der Tapetenkleister muss auf die Anwendung, den Untergrund und die Tapetenart abgestimmt sein. Welcher Kleister für welche Tapetenart geeignet ist, können Sie den Kleister-Verpackungen und den jeweiligen Produktinformationen entnehmen. Auch das Mischverhältnis sowie die Fläche, für die der Tapetenkleister ausreicht, können Sie der Verpackung entnehmen. Der Kleister sollte in einem sauberen Gefäß angerührt werden, also ohne evtl. Kleisterreste und vor allem auch in rostfreien Gefäßen. Zuerst wird das entsprechende Gefäß mit der benötigten Menge Wasser befüllt. Das Wasser muss kalt sein. Dann bringen Sie das Wasser mit einem Holz- oder Metallstab kreisförmig in Bewegung und geben den Tapetenkleister zügig und gleichmäßig dazu. Wenn das Pulver komplett eingerührt wurde, muss je nach Produkt noch unterschiedlich lange weiter gerührt werden. Eine Kleisterpackung sollte immer komplett angerührt werden, denn durch äußere Einflüsse kann der Kleister teilweise an Wirkung verlieren und somit sind vor allem Reste nicht mehr zu gebrauchen. Der angerührte Tapetenkleister kann in einem abgedeckten Behältnis ca. 14 Tage aufbewahrt werden. Eine Auswahl an Kleistern finden Sie weiter unten.
Tapezieren:
Sind die ersten Tapetenbahnen oder die Wand eingekleistert, kann mit dem kleben begonnen werden. Tapeziert wird immer „mit dem Licht“, also am Fenster beginnend. Die erste Bahn an jeder Wand wird mit Wasserwaage oder Lot senkrecht ausgelotet, damit die Tapetenbahnen auch bei schiefen Wänden gerade verlaufen. Haben Sie eine Tapete mit großen Motiven, sollten Sie in der Mitte der optisch wichtigsten Wand beginnen. Zur Decke und zum Boden hin sollte ein Überstand von 5-10 cm bedacht werden, um eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen zu können. Dann kann die Tapetenbahn von Hand, mit einer weichen Tapezierbürste oder einer Moosgummirolle von oben nach unten und von der Mitte zur Seite hin blasenfrei angedrückt werden. Für den sauberen Abschluss an Decke und Boden kann mit einer sog. Kantenschneideschiene und einem Cutter-Messer gearbeitet werden. Austretender Kleister im Nahtbereich sollte sofort mit einem feuchten Schwamm oder Tuch abgetupft werden. Während der Trocknungsphase sollte starkes Heizen und Zugluft vermieden werden.
Ecken:
In Raumecken wird nicht „um die Ecke“ oder „durch die Ecke“ tapeziert. Zunächst wird die Ecke zwar umklebt, dann wird aber der überstehende Teil mit „Kantenschneideschiene“ oder einem Spachtel jeweils in Verbindung mit einem Cutter-Messer abgeschnitten. Die nächste Bahn wird an der neuen Wand wieder ausgelotet und neu angesetzt.
Türen:
Wenn Sie eine oder auch mehrere Türen im Raum haben, sollten Sie folgende Dinge beachten: Zunächst wird bei Türen grundsätzlich von einer Seite herantapeziert. In Höhe der waagerechten Oberkante des Türrahmens wird die Tapetenbahn entsprechend eingeschnitten. Im nächsten Schritt wird die Bahn angedrückt und der Überstand entlang des senkrechten Türrahmens abgeschnitten.
Fenster:
Am Fenster gehen Sie folgendermaßen vor: Setzen Sie eine gelotete Tapetenbahn an einer Seite des Fensters an, sodass der Überstand, wenn man ihn um die Ecke klappt, bis an den Fensterrahmen reicht. Schneiden Sie die Tapete in Höhe der Fensterbank und der Fensteroberkante ein, sodass Sie den Überstand „um die Ecke“ bis an den Fensterrahmen kleben können. Dann kann oberhalb und unterhalb des Fensters tapeziert werden.
Heizkörper:
Zunächst gilt es drei Arten von Rissen zu unterscheiden. Zum einen gibt es die sog. Putzoberflächenrisse, die als Haar-, Netz- oder Schwundrisse auftreten. Merkmale: kurz, relativ gleichmäßig verteilt. Diese Risse sollten mit einem faserhaltigen Dispersionsspachtel ganzflächig ausgeglichen werden. Außerdem gibt es Risse, die vom Putzträger ausgehen. Merkmale: Rissverlauf entspricht weitestgehend den Mauerwerksfugen. Die Wandoberfläche kann mit einem Vlies oder Gewebe armiert (verstärkt) werden. Eine weitere Art von Rissen sind die sog. baudynamischen Risse, die durch Bewegungen im Baukörper entstehen. Merkmal: die Risse sind sehr tief. Dieses Problem kann nicht so einfach gelöst werden, denn hierzu muss die Ursache ermittelt und abgestellt werden.
Steckdosen & Lichtschalter:
Achtung: Bevor Sie an Steckdosen oder Lichtschaltern arbeiten, müssen Sie sichergehen, dass kein Strom fließt. Daher schalten Sie bitte vorher am Sicherungskasten die Hauptsicherung aus bzw. schalten Sie die Sicherung für den entsprechenden Raum aus. Danach können gefahrlos die Blenden von Steckdosen und Lichtschaltern entfernt werden. Im nächsten Schritt wird die Tapetenbahn über die Steckdose oder den Lichtschalter tapeziert. Bei Steckdosen können die Erdungskontakte durch die Tapete gedrückt werden und bei Lichtschaltern kann die Tapete mit dem Cutter-Messer leicht eingeschnitten werden. Richtig freigeschnitten werden sollten die Stellen allerdings erst, wenn der Kleister getrocknet ist. Danach können die Blenden wieder angebracht werden.

4. Tapetenrechner:

Der Tapetenrechner kalkuliert, wie viele Packungen oder Rollen Tapeten noch gekauft werden müssen, um die benötigte Flächen zu tapezieren. Dazu brauchen sie nur die Maße der Flächen eingeben.

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Was muss ich bei einem Umzug beachten?

Was muss ich bei einem Umzug beachten?


Zu einem Umzug gehört mehr als nur der Transport von Umzugskartons und Möbel. Damit Sie bei der Planung nichts vergessen finden Sie auf dieser Seite eine Checkliste mit wichtigen Aufgaben, an die Sie im Rahmen des Umzugs denken sollten.
Mindestens 3 Monate vor dem Umzug
Bis zu 3 Monate vorher
1 Woche vor dem Umzug
3 Tage vor dem Umzug
Tag des Umzugs
Nach dem Umzug

Mindestens 3 Monate vor dem Umzug

  • Sobald der neue Mietvertrag abgeschlossen und sorgfältig geprüft wurde den alten Mietvertrag fristgerecht und schriftlich kündigen
  • alte Wohnung auf Schäden prüfen und ggfs. der Hausverwaltung oder der Haftpflichtversicherung melden
  • neue Wohnung auf Schäden prüfen und dem Vermieter melden, ggfs. Renovierungsmaßnahmen besprechen
  • Anzahl der Schlüssel mit dem alten Mietvertrag vergleichen
  • Umzugstermin festlegen
  • Sonderurlaub für den Umzug bei dem Arbeitgeber beantragen
  • Meldung des Umzugs an Ihren Telefon- und Internetanbieter
  • Möbelstellplan für die neue Wohnung erstellen, ggfs. neue Möbel rechtzeitig bestellen und an die neue Adresse liefern lassen.
  • Türen und Treppenhaus für den Transport der Möbel ausmessen
  • Nachsendeservice bei der Post beantragen
  • ggfs. Schule und Kindergarten über den geplanten Umzug informieren

Bis zu 3 Monate vorher:

Adressänderungen
  • Arbeitgeber
  • Energiezulieferer (Strom, Gas etc.)
  • Bank
  • Versicherungen (Krankenkasse, Hausratversicherung, Haftpflichtversicherungen etc.)
  • Finanzamt des alten Wohnortes
  • Zeitschriften Abonnements
  • Pay-TV Anbieter
  • Vereinsheime
  • Rundfunkanbieter. Das richtige Formular für die Adressänderungen des Betragskontos finden Sie hier. Weitere Formulare für das Abmelden oder einer Neuanmeldung finden Sie hier.
  • Das Abmelden des alten Wohnortes ist nur nötig, wenn Sie ins Ausland ziehen.

Weitere Aufgaben:

  • Kleinere Reperaturen vornehmen, die nicht von dem Vermieter übernommen werden
  • Transportfahrzeug mieten
  • Halteverbote bei der Stadt beantragen
  • Verpackungsmaterial und Hilfsmittel beschaffen

1 Woche vor dem Umzug

  • Entbährliche Gegenstände bereits verpacken und entsprechend beschriften. Zerbrechliche Artikel mit Luftpolsterfolie oder Polsterpapier gut verpacken und kennzeichnen
  • Nachbarn und Hausmeister informieren
  • Wohnungsübergabe mit dem Vermieter besprechen
  • Lebensmitteleinkäufe so planen, dass der Kühlschrank leer ist
  • Namesschilder für Tür und Briefkasten vorbereiten, ggfs. anfertigen lassen oder kaufen

1 Tag vor dem Umzug

  • Boden vor Schutz mit Umzugsdecken versehen
  • Möbel und Schränke abbauen
  • Kühlschrank und Tiefkühler entleeren, verderbliche Lebensmittel verschenken oder für den Transport in einer Kühlbox vorbereiten
  • Kühlschrank und Tiefkühler in der neuen Wohnung in Betrieb nehmen
  • Restlichen Gegenstände verpacken; Wertsachen und vertrauliche Dokumente separat transportieren; leere Schubladen mit Klebeband befestigen
  • Pflanzen transportfähig machen
  • Verpflegung für sich selber und für die Umzugshelfer vorbereiten
  • Extra Tasche mit Badezimmerartikeln, wichtigen Arzneimitteln, Putzmitteln, Müllsäcken und Werkzeugen für den Umzug vorbereiten
  • Passende Kleider für den Umzugstag vorbereiten
  • Beleuchtung in der neuen Wohnung anbringen

Tag des Umzugs

  • Parkplatz für den Umzugswagen kontrollieren und ggfs. reservieren
  • Helfer auf als zerbrechlich gekennzeichnete Kartons und Möbelstellplan aufmerksam machen
  • Platzsparend beladen und im Transportfahrtzeug nichts über die zerbrechlich gekennzeichneten Kartons stapeln
  • Bei der Wohnungsübergabe Zäherstände notieren und und im Übergabeprotokoll richtig vermerken
  • in der alten Wohnung Namensschilder entfernen
  • in der neuen Wohnung Namensschilder anbringen
  • Möbel zum Schutz vor Feuchtigkeit in der neuen Wohnung mindestens 2cm entfernt von der Wand platzieren

Nach dem Umzug

  • Wohnung einräumen, Transportwege auf Schäden kontrollieren und ggfs. melden
  • Gesetzlich sind Sie verpflichtet, sich innerhalb von einer Woche Ihren Umzug im Einwohnermeldeamt zu melden. Dazu müssen Sie in der Regel persönlich erscheinen und einen Personalausweis dabei haben. Ggfs. können Sie das auch durch eine Vertretung durchführen lassen. Bitte prüfen Sie das vorher bei Ihrem Einwohnermeldeamt.
  • das Gleiche gilt für die Ummeldung Ihrer Fahrzeuge bei dem Straßenverkehrsamt. Dafür benötigen Sie den Fahrzeugschein, einen Reisepass oder Personalausweis des Halters (eine Kopie reicht nicht), einen Nachweis über die letzte Hauptuntersuchung und ggfs. eine Vollmacht mit Meldebestätigung des Einwohnermeldeamtes wenn Sie jemand Vertrauten damit beauftragen.